Biologische Krebsbehandlung

blumen0071. Allgemeine Ernährungsempfehlungen bei eingetretener Krebserkrankung

Unter Berücksichtigung aktueller Forschungsergebnisse lassen sich zur Ernährung bei bösartigen folgende Empfehlungen aussprechen. Eine Vollwertige Ernährung sollte um folgende Ratschläge ergänzt werden.

Sie sollten den Obst- und Gemüseanteil in der Nahrung erhöhen. Obst und Gemüse sind unter anderem reich an so genannten bioaktiven Stoffen, die die Immunzellen stärken können, die gegen Krebszellen gerichtet sind.
  • Bevorzugen Sie grüne, gelbe und rote Gemüsesorten, sie enthalten sehr viele Vitamine.
  • Zucker und Weißmehl wie auch die Produkte daraus enthalten einfache Kohlenhydrate, die in Ihrer Ernährung reduziert werden sollten. Die Kohlenhydrate in Vollkornprodukten sind vorzuziehen.
  • Der Anteil gesättigter und ungesättigter Fette sollte auf höchstens 30% des Kaloriengehaltes vermindert werden. Gesättigte Fette (z. B. in Butter, Bratfett, Wurst, Fleisch - bei Zimmertemperatur feste Fette) und ungesättigte Fette (z. B. in Öl, speziellen Margarinesorten) sollten in etwa gleicher Menge aufgenommen werden.
  • Vermindern Sie die Kalorienaufnahme, verzichten Sie auf "Luxuskalorien"!
  • Erhöhen Sie den Ballastoffanteil in der Nahrung, essen Sie viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukte.
  • Schränken Sie den Verzehr von Gepökeltem und stark gesalzenen Nahrungsmitteln ein.
  • Schränken Sie den Alkoholkonsum ein.
  • Meiden Sie Zusatzstoffe wie die Süßstoffe Cyclamat, Saccharin (krebsfördernde Wirkung umstritten).
  • Meiden Sie verschimmelte Lebensmittel (sie enthalten Aflatoxine): Nur von extrem wasserarmen Lebensmitteln dürfen schimmlige Teile herausgeschnitten werden (z. B. wasserarme Käsesorten), alle anderen Lebensmittel sollten ganz weggeworfen werden.



Langsam kauen und lieber häufigere kleine Mahlzeiten einnehmen.

1b. Ernährung bei unter Strahlen- und Chemotherapie

Während einer Chemo- oder Strahlentherapie oder bei fortgeschrittenerem Krebsleiden kommt es weniger auf eine vollwertige Ernährung an, sondern darauf, dass Ihnen das Essen möglichst schmeckt und bekommt.

Bei Mangel- oder Fehlernährung soll ein Ausgleich der fehlenden Vitamine oder Vitalstoffe versucht werden, da die Nebenwirkungen der Behandlung bei gutem Ernährungszustand geringer ausfallen. Z.B. ist eine hochdosierte Seleneinnahme (500-1000 mcg) oft ausreichend, um die Übelkeit unter Chemotherapie zu reduzieren.

Um einen Gewichtsanstieg zu erreichen, können Sie den Mahlzeiten Kohlenhydratkonzentrate in Form von Formula-Diäten zusätzlich zur üblichen Nahrung hinzufügen. Zahlreiche kleine, aber energiereiche Zwischenmahlzeiten sind ebenfalls sinnvoll. Zwingen Sie sich aber zu nichts, wenn Sie gegen Nahrungsmittel Abneigungen verspüren, kann das respektiert werden.

Appetitlosigkeit, Geschmacksveränderungen oder -verlust sind nicht selten unter

einer Chemo- oder Strahlentherapie. Hier sind viele kleine Portionen, appetitlich zubereitet, empfehlenswert. Starke Essensgerüche rufen oft Widerwillen hervor. Appetitanregend können Bitterstoffdrogen wie Wermut oder Enzianwurzel wirken, aber auch ein Aperitif, Wein oder Bier (wenn sich nicht wegen einer bestimmten Therapie verbieten).

Bei Übelkeit und Erbrechen werden kalte Getränke, z. B. auch Cola, teilweise als angenehm empfunden.

Bei Blähungen oder Durchfall sind leichte, schlackenarme Nahrungsmittel sinnvoll, z.B. Stopfendes wie Bananen, Reis(schleim), Weißbrot, geriebener Apfel. Eine Verschlechterung bewirken Rohkost, frisches Obst, Nüsse, Vollkornprodukte, Milchsäure, Milchzucker.

Bei Schluckbeschwerden oder Entzündungen im Mund wird pürierte Kost am besten vertragen. Ungünstig sind scharfe Gewürze, Gesalzenes, säurehaltige Nahrungsmittel, kohlensäurehaltige Getränke, kalte oder heiße Speisen, Milch. Die Speichelsekretion kann durch Lutschen von Pfefferminz- oder Zitronenbonbons, Kaugummikauen oder reichliche kleine Trinkportionen angeregt werden.

B. Orthomolekulare Medizin

Die Orthomolekulare Medizin hat sowohl für die Prophylaxe als auch die Behandlung bösartiger Erkrankungen Behandlungsvorschläge entwickelt. Diese spielen gerade in der Krebsnachsorge nach einer Erstbehandlung eine große Rolle. Grobe Empfehlungen finden Sie unter Orthomolekulare Medizin oder im Medichi-Shop. Wir empfehlen Ihnen, dass sie Ihren behandelnden Arzt dazu befragen. Sie können gerne Fragen zur orthomolekularen Behandlung per E-Mail an einen Arzt des Gesundheitsinstituts stellen.

C. Immunmodulation

Die Behandlungskonzepte der naturheilkundlichen, komplementären Krebstherapie basieren auf der positiven Veränderung des Immunsystems. Es erfolgt der Einsatz von standardisierten Mistellektinpräparaten, von Enzymen und Mineral-Vitamin-kombinationen zur Stimulierung des Immunsystems. Vor dieser Behandlung erfolgt eine ausreichende Basisuntersuchung des Immunsystems über verschiedene Laboruntersuchungen. Die Behandlung ist in hohem Maß individualisiert auf die jeweilige Situation anzupassen. Neue Forschungsergebnisse sprechen von wissenschaftlich eindeutig nachweisbaren Wirkungen der Immuntherapie.

D. Psychoonkologi
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Die Krebserkrankung führt im Rahmen der oft langwierigen Behandlung nicht selten zu massiven seelischen Problemen. Spezialisierte, in der Psychoonkologie geschulte Ärzte und Psychologen sind auf die Behandlung dieser seelischen Probleme optimal vorbereitet. Informationen zu Behandlern finden sie unten..

Weitere Informationen finden Sie hier unter:
www.biokrebs.de
www.krebs-kompass.org/cms/