Was ist Kybernetische Medizin?

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Somit ist aufgrund der Beschränkung des wissenschaftstheoretischen Denkansatzes der "anerkannten" Medizin erklärbar, wieso die Forschung so wenig entscheidende Erfolge in der Behandlung der meisten schweren Krankheiten erzielt.

Andere Denk-, Forschungs- und Behandlungsansätze liefern die Methoden der sogenannten Regulationsmedizin, die in ihren Erklärungsmodellen völlig andere Denkansätze aufweisen und in ihren Behandlungsmethoden von dem Versuch eines ganzheitlichen Verständnisses von Krankheit ausgehen. Diese Behandlungsformen wenden kybernetische Denkmodelle in unterschiedlicher Weise an.

Anwendungen der Regulationsmedizin finden sich in der Naturheilkunde. Naturheilkundliche Behandlungsmethoden benutzen aufgrund ihres anderen Denkansatzes vor allem energetische und informative Prozesse, um Krankheiten zu beeinflussen und ein Gesundheitsgleichgewicht wiederherzustellen.

In Deutschland ist hier vor allem die Homöopathie zu nennen, die von einem Deutschen (S. Hahnemann) entwickelt wurde, weiterhin die Pflanzenheilkunde, die Physikalische Therapien (z.B. körpertherapeutische Verfahren, Massagen etc.), und die Bäderbehandlung. Diese Methoden nennen sich auch naturheilkundliche Verfahren.

In China ist es die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM), die neben der Schulmedizin gleichberechtigt angewendet und staatlich gefördert wird. Sie verfügt über ein sehr komplexes und logisches Erklärungsmodell von energetischen Phänomenen, das in seiner Geschlossenheit und Logik besticht. Basierend auf Zungen- und Pulsdiagnose wird eine aktuelle Einschätzung der energetischen Gesamtsituation eines Menschen mit einfachen Mitteln möglich. Die Behandlung umfasst neben der Akupunktur die Anwendung von individuell zusammengestellten Kräutermischungen als Tees oder Dragees sowie eine spezielle Diätetik.

Aus Indien stammt die Ayurvedische Medizin, sie hat eine eigene typgerechte Ernährung und Behandlung entwickelt. Es erfolgt eine umfassende Diagnostik inlusive Puls- und Konstitutionsdiagnostik, eine Einteilung des Patienten wie auch der Krankheitssymptome in Verschiedene Konstitutionstypen (Vata, Pita, Kapha). Eine auf spezifischer Ernährung basierende Behandlung wendet Ausleitungsverfahren (Fastenformen, Pachakarma etc.), physikalische Anwendungen, Massagen und Entspannungsübungen an.

Die tibetische Medizin verwendet vermehrt Salze und Mineralien. Sie kennt sowohl die Akupunktur als auch eine dem ayurveda ähnliche Typenlehre.

Viele weitere Medizinsysteme aus dem asiatischen Kulturraum sind hier ebenfalls zu nennen.

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