Orthomolekulare Medizin bei bösartigen Erkrankungen

&Quelle: Ges.f.biologische Krebsabwehr

cherryDie Orthomolekulare Medizin bietet im Rahmen einer bösartigen Erkrankung erwiesenermaßen sinnvolle Behandlungsansätze. Im Folgenden finden Sie zunächst eine Information der Gesellschaft für biologische Krebsabwehr zur orthomolekularen Nahrungsergänzung bei bösartigen Erkrankungen, anschließend Dosierungsempfehlungen für bestimmte Situationen. Zu einzelnen Krebsarten sollten Mikronährstoffe zusätzlich zu den angegebenen Schemata eingenommen werden. Zunächst sind unten die Dosierung für bestimmte Tumorarten angegeben. In Sonderfällen wenden Sie sich an Ihren Arzt oder wenden sich an unsere Online-Beratung.

Informationen der Gesellschaft für biologische Krebsabwehr

Mit der folgenden Zusammenstellung möchten wir Ihnen einen Überblick über jene Vitalstoffe geben, die zur Vorbeugung und Genesung hilfreich sein können. Das heißt nicht, dass alle diese Stoffe ständig genommen werden müssen.
Die Angaben für die normale oder erhöhte Tagesdosis richten sich nach den Empfehlungen der Gesellschaft für Orthomolekulare Medizin und weichen mitunter von denen anderer Institutionen ab.
Bei den angegebenen Dosierungen sind keine Nebenwirkungen zu befürchten. Die aufgeführten Vitalstoffe können eine weitergehende Behandlung nicht ersetzen sondern nur ergänzen.




Erhaltung der Darmflora, Förderung der Abwehrkräfte, Stuhlregulierung nicht bekannt, wird bei Vollwertkost  gedeckt milchsaure Lebensmittel aus Gemüse, Milch, Getreide
Vitamine - 1. Antioxidantien (Radikalfänger)

 

Wirkung

Tagesbedarf

in Lebensmitteln

erhöhter Bedarf

Vitamin A ++
(
Retinol)

Antioxidans, schützt die Zellen, hemmt das Tumorwachstum, normalisiert die Zellteilung, fördert die Reparatur entarteter Zellen

normal: 5.000 I.E.
erhöht: 10.000 I.E. 
(therapeutisch in höheren Dosen,
nur
auf Verordnung)

Leber, Fisch, Lebertran, Eier, Milch, Käse, Butter und über Beta-Karotine (Gemüse, Obst)

während Chemo- und Strahlentherapie, zur Nachbehandlung evtl. stark erhöht, in der Nachsorge normal bis erhöht

Beta-Karotin ++ (Provitamin A)

Antioxidans, schützt Zelle und Zellkern vor Entartung, fördert die Zellreparatur, hemmt Turmorwachstum

normal: 8 - 15 mg
erhöht: 25 - 75 mg

farbige Gemüse und Obst, besonders Möhren, Spinat, Brokkoli

während Chemo- und Strahlentherapie, in der Nachsorge normal bis erhöht

Vitamin C ++
(
Ascorbinsäure)

Antioxidans, aktiviert das Immunsystem, baut Schadstoffe ab (Nitrosamine), Entgiftung, Infektabwehr

normal: 150 mg
erhöht: bis 500 mg
(und mehr)

Zitrusfrüchte, Obst, Gemüse

während Chemo- und Strahlentherapie, 
in der Nachsorge normal bis erhöht

Vitamin E ++
(
Tocopherol)

Antioxidans, aktiviert Immunsystem, Schutz vor Schadstoffen, Zellschutz, 
entzündungshemmend 

normal: 10 - 20 mg
erhöht: 100 - 300 mg

pflanzliche Öle, Weizenkeime, Fischöle,
Nüsse, Soja, 
Getreide, Eier

während Chemo- und Strahlentherapie,
in der Nachsorge normal bis erhöht

Vitamin - 2. Stoffwechsel, Zellfunktion, Nerven

Folsäure +
(Vit. B9)

Krebsschutz, Blutbildung, neurologische Störungen, Schutz der Darmschleimhaut

normal: 0,6 - 1 mg
(bei Chemotherapie nicht zusätzlich)

grüne Blattgemüse, Hefe,Vollkorn,
rotes Fleisch

Evtl. bei Mangel an weißen Blutzellen oder Antikörpern, Darmentzündungen

B - Vitamine +
(B 1,2,3,6,12, Biotin u.a.)

optimieren die Zellfunktion, neurologische Störungen, Schleimhautschutz u.a.

Bedarf wird durch ausgewogene Ernährung meist gedeckt

Fleisch, Geflügel, Fisch, Hülsenfrüchte, Vollkorn

Evtl. bei Störungen von Stoffwechsel, Nervenfunktion

Vitamin D +
(
Calziferol)

hemmt Tumorwachstum, hemmt Zellteilung, fördert Knochenaufbau u.a.

normal: ca 400 I.E.
erhöht: bis 1000 I.E. 
(nicht längere Zeit)

Milchprodukte,
Seefische, 
Lebertran

nicht geklärt
(evtl. bei Brust- und Darmkrebs, 
Knochenmetastasen)

Spurenelemente

Selen ++

Immunstärkung, Antioxidans (Gluthationbildung),
Entgiftung, Zellschutz, 
hemmt Tumorwachstum

normal: 50 - 100 mg erhöht: 200 - 400 mg
(erhöhte Dosis nicht über längere Zeit)

Seefisch, Eier, Fleisch, Getreide
(deckt nicht immer den Bedarf)

während Chemo- oder Strahlentherapie,
in der Nachsorge in normaler Dosis

Zink +(+)

Immunstimulierung, Baustein antioxidativer Enzyme

normal: 10 - 20 mg
erhöht: 20 - 40 mg

Fleisch, Fisch, Milch Gemüse

bei Immunschwäche, Schadstoffbelastung

Kupfer +

Immunstimulierung, 
Antioxidans, Blutbildung

normal: 1 - 4 mg

Nüsse, Vollkorn, Fisch, Hülsenfrüchte

nicht geklärt
(bei Immunschwäche)

Mineralstoffe

Eisen+

Blutbildung, Zellatmung, 
Immunmodulation

normal: 5 - 15 mg

rotes Fleisch,
Gemüse

nicht geklärt
(bei Blutarmut, zur Zellreparatur)

Magnesium +

Nervenfunktion (Nervosität, Depression), Herzschutz

normal: 200 - 400 mg
erhöht: bis 700 mg

Vollkorn, Gemüse, Nüsse, Fleisch

bei nervlicher 
Belastung, 
Depressionen

Kalzium +

Zellstoffwechsel, Krebsschutz, Immunstärkung, Entgiftung

normal: 1 - 1,5 g

Milchprodukte, 
Gemüse

Darmregulierung,
Darmkrebs

Fettsäuren

 

Wirkung

Tagesbedarf

in Lebensmitteln

erhöhter Bedarf

Omega-3-Fettsäuren +

Krebsschutz, Immunstärkung,
Herzschutz, 
hemmt Entzündungen

normal: 1 - 1,2 g
erhöht: 2 - 3 g

Seefisch, Pflanzenöle,
Soja, Nüsse 
(Fischölkapseln)

nicht geklärt
(bei Entzündungen, Untergewicht)

Aminosäuren Eiweißbausteine

Glutaminsäure+ (Glutamin) Baustein für Gluthation (wichtiges Antioxidans),  krebshemmend, Entgiftung normal: 0,2 - 2 g wird mit vollwertiger Ernährung gedeckt bei Belastung durch freie Radikale, Chemotherapie
Cystein + Entgiftung, Antioxidans, Abwehrstärkung,  Bildung von Abwehrzellen normal: 200 - 600 mg Fisch, Fleisch nicht geklärt  (bei Belastung durch freie Radikale)
Sonstige
Coenzym Q 10 + (Ubichinon) Antioxidans, Herzschutz, Energiestoffwechsel,  Muskeldurchblutung normal 25 - 200 mg, bei ausgewogener Ernährung gedeckt Fleisch, Eier, Pflanzenöle nicht geklärt  (bei Schwäche- zuständen)
Darmmittel
Lactobazillen +, Bifidusbakterien Darmregulierung,  Förderung des Immunsystems, Krebsschutz (Darm) nicht bekannt,  bilden sich bei  Vollwertkost in Präparaten, einigen Joghurts  zugesetzt nach Chemotherapie Strahlentherapie, Antibiotika
Milchsäure + nicht geklärt (Immunschwäche, Darmprobleme)
Pflanzliche Schutzstoffe
Flavonoide, ++ Phytohormone, Saponine u.a. Zellschutz, krebshemmend, Antioxidantien, entgiftend, abwehrstärkend nicht bekannt In pflanzlichen Lebensmitteln, Gemüsesäften, Extrakten hohe Zufuhr ist  anzustreben

Erklärungen
Hinweise: ++ = sehr wichtig + = wichtig
Einnahme
Die mit ++ gekennzeichneten Vitalstoffe sollen auch während der Nachsorge vorbeugend in höherer als der normalen Dosis genommen werden, andere bei Bedarf. Der in der Tabelle angegebene untere Wert für die Normaldosis wird mit einer ausgewogenen Ernährung meist erreicht. Bei einigen Vitaminen (C, Karotin) lässt sich die Zufuhr durch besonders gehaltvolle Lebensmittel steigern. Sonst wäre eine ergänzende Einnahme sinnvoll. Erreicht werden sollte in der Nachsorge eine Tageszufuhr, die zwischen dem oberen Wert der normalen und dem unteren der erhöhten Dosis liegt, sofern der Therapeut nicht anderes empfiehlt.
Antioxidans
Als Antioxidantien (Antioxidans) werden Substanzen bezeichnet, die freie Radikale abfangen und unschädlich machen. Sie werden auch "Radikalfänger" genannt. Freie Radikale sind äußerst aggressive Molekülbruchstücke, die an der Krebsentstehung ursächlich beteiligt sind. Sie entstehen vor allem bei einer Chemo- oder Strahlentherapie, bei Stress oder Belastungen durch Schadstoffe. Die antioxidativen Vitamine und Selen sollten alle genommen werden, da sie sich gegenseitig in der Wirksamkeit verstärken. Es gibt sie als Kombinationspräparate für die Nachsorge.. Für die erhöhte Dosierung während einer belastenden Therapie enthalten meist nur Monopräparate die erforderliche Menge. Maßeinheiten: g = Gramm; mg = Milligramm; mcg = Mikrogramm I.E. = Internationale Einheit
Im Folgenden sind einige Beispiele für eine orthomolekulare Nahrungsergänzung vorgestellt. Weitere Informationen dazu finden Sie im Medichi-Shop.
Beispiele für orthomolekulare Mikronährstoffe bei bösartigen Erkrankungen
Brustkrebs (Mamma-Carcinom) / Nachsorge
In der naturheilkundlichen Behandlung des Mamma-Carcinoms ist wie bei allen bösartigen Erkrankungen die vollwertige Ernährung (lactovegetabile Vollwerternährung) eine Hauptsäule der Behandlung. Nach der Erstbehandlung (Operation, evtl. Chemo- oder Strahlentherapie) werden verschiedene Komplementärverfahren (Misteltherapie, Enzymtherapie, Ozonbehandlung u.v.a.) zusätzlich zur Nachsorgebehandlung angewendet. Die orthomolekulare Medizin spielt hier eine wichtige Rolle. Im Folgenden sind beispielhafte Behandlungsschemata angeführt, die im Einzelfall mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden sollten. Die Dosierung gilt für den Zeitraum der Nachsorge, also nach Abschluss der Erstbehandlung.
Erklärungen

Hinweise: ++ = sehr wichtig + = wichtig

Einnahme
Die mit ++ gekennzeichneten Vitalstoffe sollen auch während der Nachsorge vorbeugend in höherer als der normalen Dosis genommen werden, andere bei Bedarf. Der in der Tabelle angegebene untere Wert für die Normaldosis wird mit einer ausgewogenen Ernährung meist erreicht. Bei einigen Vitaminen (C, Karotin) lässt sich die Zufuhr durch besonders gehaltvolle Lebensmittel steigern. Sonst wäre eine ergänzende Einnahme sinnvoll. Erreicht werden sollte in der Nachsorge eine Tageszufuhr, die zwischen dem oberen Wert der normalen und dem unteren der erhöhten Dosis liegt, sofern der Therapeut nicht anderes empfiehlt.

Antioxidans
Als Antioxidantien (Antioxidans) werden Substanzen bezeichnet, die freie Radikale abfangen und unschädlich machen. Sie werden auch "Radikalfänger" genannt. Freie Radikale sind äußerst aggressive Molekülbruchstücke, die an der Krebsentstehung ursächlich beteiligt sind. Sie entstehen vor allem bei einer Chemo- oder Strahlentherapie, bei Stress oder Belastungen durch Schadstoffe. Die antioxidativen Vitamine und Selen sollten alle genommen werden, da sie sich gegenseitig in der Wirksamkeit verstärken. Es gibt sie als Kombinationspräparate für die Nachsorge.. Für die erhöhte Dosierung während einer belastenden Therapie enthalten meist nur Monopräparate die erforderliche Menge.
Maßeinheiten: g = Gramm; mg = Milligramm; mcg = Mikrogramm I.E. = Internationale Einheit
Im Folgenden sind einige Beispiele für eine orthomolekulare Nahrungsergänzung vorgestellt. 

Beispiele für orthomolekulare Mikronährstoffe bei bösartigen Erkrankungen

Brustkrebs (Mamma-Carcinom) / Nachsorge

In der naturheilkundlichen Behandlung des Mamma-Carcinoms ist wie bei allen bösartigen Erkrankungen die vollwertige Ernährung (lactovegetabile Vollwerternährung) eine Hauptsäule der Behandlung. Nach der Erstbehandlung (Operation, evtl. Chemo- oder Strahlentherapie) werden verschiedene Komplementärverfahren (Misteltherapie, Enzymtherapie, Ozonbehandlung u.v.a.) zusätzlich zur Nachsorgebehandlung angewendet. Die orthomolekulare Medizin spielt hier eine wichtige Rolle. Im Folgenden sind beispielhafte Behandlungsschemata angeführt, die im Einzelfall mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden sollten. Die Dosierung gilt für den Zeitraum der Nachsorge, also nach Abschluss der Erstbehandlung.

 

Orthomolekulare Behandlung:

 

N.M.I.

Selen +RNS/DNS 2 x 1 

 

Vitamin C 1000 Ester 1 x 1 

 

Vitamin ADE+C 1 x 1 

 

Multi-Enzym-Komplex 1 x 1

Fagus

Spur Immun Granulat 1 x 1 


Chemotherapie / Strahlentherapie

Während der Chemotherapie wie auch in den meisten Fällen während der Strahlentherapie wird der Körper durch die Chemotherapeutika selbst und die Reaktionen (Durchfall, Erbrechen, Haarausfall) stark belastet. Eine hochdosierte Selengabe kann die Übelkeit stark reduzieren, eine erhöhte Vitaminzufuhr ist während dieser Behandlungsphase sinnvoll.

 

Orthomolekulare Ergänzung:

 

N.M.I.

Selen +RNS/DNS 2 x 1 

 

Vitamin C 1000 Ester 2 x 1 

 

Elektrolyte 1 x 1 (3x1) 

 

Multi-Enzym-Komplex 1 x 1 

 

Mega-Colon-Clean 1 x 1